Forschungszulage
Die Forschungszulage unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) von Unternehmen mit einer Steuerentlastung von grundsätzlich 25 % der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können auf Antrag 35 % erhalten.
Das übernehmen wir bei Subventa: Wir beschreiben und strukturieren Ihr FuE-Vorhaben, bereiten den Antrag bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) vor und begleiten das Bescheinigungsverfahren. Anschließend unterstützen wir bei der Aufbereitung der förderfähigen Aufwendungen. Das übernimmt Ihr Unternehmen oder Ihr Steuerberater: die steuerrechtliche Prüfung und den Antrag beim Finanzamt über ELSTER.
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Unsere Mitarbeiter informieren Sie gerne.
Unsere Vergütung ist erfolgsorientiert!
Wir begleiten etablierte Unternehmen, die neue Produkte, Verfahren, Werkstoffe oder technisch anspruchsvolle Software entwickeln. Entscheidend sind die tatsächlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Eine eigene Forschungsabteilung oder die interne Bezeichnung eines Vorhabens als „Forschung“ reicht allein nicht aus.
Wir unterstützen Sie zum Beispiel, wenn
Wir ordnen die Vorhaben ein und stellen den Zusammenhang zwischen Entwicklungszielen, Arbeiten und Aufwendungen nachvollziehbar dar.
Auch bei laufenden oder abgeschlossenen Projekten kann eine Prüfung sinnvoll sein. Dabei gelten weiterhin die zeitlichen und steuerlichen Grenzen. Wir stimmen die fachliche Vorbereitung auf die Angaben ab, die das steuerliche Verfahren benötigt.
Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG). Sie ist weder ein Darlehen noch ein allgemeiner Investitionszuschuss. Erfüllen Sie die gesetzlichen Voraussetzungen, haben Sie grundsätzlich Anspruch auf die Förderung begünstigter FuE-Aufwendungen.
Das zuständige Finanzamt setzt die Forschungszulage fest. Sie wird auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer angerechnet. Ein verbleibender Überschuss wird erstattet. Deshalb kann die Förderung auch für Unternehmen interessant sein, die aktuell keinen steuerlichen Gewinn erzielen.
Die fachliche Bescheinigung des Vorhabens und die steuerliche Festsetzung sind zwei getrennte Schritte. Die BSFZ bestätigt den FuE-Charakter des Vorhabens, nicht den auszuzahlenden Betrag. Die Höhe der Zulage ergibt sich erst aus den steuerlich anerkannten Aufwendungen und den gesetzlichen Berechnungsregeln.
Merkmal | Regelung |
Regulärer Fördersatz | 25 % der förderfähigen Bemessungsgrundlage |
Erhöhter Fördersatz für KMU | Auf Antrag 35 % bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen |
Maximale Bemessungsgrundlage | 12 Mio. Euro für förderfähige Aufwendungen, die nach dem 31.12.2025 entstanden sind. Es gelten gesetzliche Jahres- und Verbundregeln. |
Rechnerische Höchstförderung | 3 Mio. Euro bei 25 %, 4,2 Mio. Euro bei 35 %, jeweils bei voller Ausschöpfung der Bemessungsgrundlage |
Auftragsforschung | Grundsätzlich 70 % des begünstigten Entgelts für FuE-Aufträge, die nach dem 27.03.2024 vergeben wurden. Für ältere Aufträge gelten 60 %. |
Gemein- und Betriebskosten | 20 % der weiteren förderfähigen Aufwendungen für begünstigte Vorhaben mit Beginn nach dem 31.12.2025 |
Verfahren | BSFZ-Bescheinigung, anschließend steuerlicher Antrag für das jeweils abgelaufene Wirtschaftsjahr |
Die Eckwerte für 2026 gelten nicht für alle früheren Projekte und Aufwendungen gleichermaßen. Je nach Regelung kann der Projektbeginn, die Auftragsvergabe oder die Entstehung der Aufwendungen entscheidend sein. Wir bereiten diese Zuordnung für das weitere Verfahren vor.
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Die Forschungszulage können grundsätzlich Unternehmen erhalten, die
Die Förderung ist weder auf ein einzelnes Technologiefeld noch auf KMU beschränkt.
Für den erhöhten Satz von 35 % ist die europäische KMU-Definition maßgeblich. Dabei können auch Beteiligungen und verbundene Unternehmen eine Rolle spielen. Eine kleine Gesellschaft innerhalb einer größeren Unternehmensgruppe ist nicht automatisch ein KMU.
Wir begleiten bei Subventa etablierte Unternehmen vom KMU bis zum Konzern. Die Zielgruppe unserer Beratung und die gesetzliche Anspruchsberechtigung sind nicht identisch: Gesetzlich können auch weitere Antragstellergruppen Anspruch auf die Forschungszulage haben. Eine allgemeine Beratung für Existenzgründer, Freiberufler und Privatpersonen gehört nicht zu unserem Leistungsportfolio.
Diese Seite beschreibt die Forschungszulage für Deutschland. Für Vorhaben in Österreich ermitteln wir im Förderbereich Innovation gesondert die dort einschlägigen Förderinstrumente.
Das Forschungszulagengesetz unterscheidet drei Arten von Forschung und Entwicklung:
Für die fachliche Prüfung ist entscheidend, welche Arbeiten Sie im konkreten Vorhaben durchführen. Eine Bezeichnung als „Innovation“ zu Werbezwecken reicht nicht aus. Worauf es dabei ankommt, zeigen die folgenden Abschnitte zu Neuartigkeit, Unwägbarkeiten und planmäßigem Vorgehen.
Das Forschungszulagengesetz unterscheidet drei Arten von Forschung und Entwicklung:
Für die fachliche Prüfung ist entscheidend, welche Arbeiten Sie im konkreten Vorhaben durchführen. Eine Bezeichnung als „Innovation“ zu Werbezwecken reicht nicht aus. Worauf es dabei ankommt, zeigen die folgenden Abschnitte zu Neuartigkeit, Unwägbarkeiten und planmäßigem Vorgehen.
Das Vorhaben soll neue Erkenntnisse gewinnen oder vorhandenes Wissen in neuer Weise nutzen. Wir arbeiten heraus, worin der technische oder wissenschaftliche Fortschritt liegt und welche Lücke das Vorhaben gegenüber dem bisherigen Stand schließen soll.
Zwei Beispiele:
Die Projektbeschreibung benennt die jeweilige Aufgabe konkret.
Bei FuE-Vorhaben ist der Lösungsweg oder das Ergebnis nicht von Anfang an gesichert. Dazu können technische Fragen gehören, deren Beantwortung Versuche, neue Ansätze oder systematische Untersuchungen erfordert. Davon zu unterscheiden sind reine Kosten-, Termin- oder Absatzrisiken.
Wir beschreiben die Unwägbarkeiten anhand Ihrer tatsächlichen Entwicklungsarbeit. Hohe Kosten machen eine technisch schwierige Aufgabe nicht allein zu FuE. Umgekehrt kann auch in einem begrenzten Projekt eine echte Entwicklungsfrage entstehen.
Die Arbeiten müssen nachvollziehbar organisiert sein. Dazu gehören Ziele, Methoden, Arbeitspakete, Ressourcen und Schritte zur Bewertung der Ergebnisse. Sie können den Entwicklungsverlauf anpassen, wenn Versuche neue Erkenntnisse liefern.
Subventa strukturiert diese Bestandteile gemeinsam mit Ihren fachlichen Ansprechpartnern und stellt dar, wie die einzelnen Arbeiten zum Entwicklungsziel beitragen und welche technischen Ergebnisse erwartet oder untersucht werden.
Von begünstigter FuE zu unterscheiden sind:
Ist ein Produkt im Wesentlichen festgelegt und dienen die weiteren Arbeiten vorrangig der Marktentwicklung oder dem reibungslosen Produktionsbetrieb, liegt in der Regel keine begünstigte FuE vor.
Auch die Beschaffung einer neuen Maschine oder eine Betriebserweiterung fördert die Forschungszulage nicht pauschal. Für solche Investitionen betrachten wir passende Zuschuss- und Darlehensprogramme. Ein möglicher FuE-Anteil wird gesondert abgegrenzt.
Diese Unterscheidung gilt auch für Softwareprojekte. Der Einsatz einer verfügbaren KI-Anwendung ist nicht automatisch Forschung. Die Entwicklung eines eigenständigen neuen technischen Verfahrens kann dagegen eine FuE-Prüfung im Förderbereich Innovation erfordern.
Sie können ein FuE-Vorhaben mit eigenen Mitarbeitern, durch externe Forschungsaufträge oder gemeinsam mit Partnern durchführen. Die Organisationsform beeinflusst, bei welchem Unternehmen welche Aufwendungen berücksichtigt werden können.
Dabei gilt:
Außerdem gelten Verbundregeln und andere gesetzliche Grenzen.
Wir erfassen die tatsächliche Aufgabenteilung und stellen die Projektstruktur nachvollziehbar dar. Technische Dienstleistungen werden nicht allein durch die Bezeichnung auf der Rechnung zu einem begünstigten Forschungsauftrag.
Berücksichtigen lassen sich die gesetzlich erfassten Arbeitslöhne und Arbeitgeberaufwendungen, soweit die Mitarbeiter in begünstigten FuE-Vorhaben tätig sind. Maßgeblich ist der nachgewiesene Anteil der FuE-Arbeit. Die gesamten Personalkosten einer Abteilung sind deshalb nicht automatisch förderfähig.
Wir unterstützen die Zuordnung von Mitarbeitern und Tätigkeiten zu den Projekten und arbeiten dafür mit Ihren technischen und kaufmännischen Ansprechpartnern zusammen. Dabei werden Projektpläne, Arbeitsnachweise und Personaldaten für die weitere Bearbeitung miteinander verknüpft.
Ein Mitarbeiter kann beispielsweise sowohl FuE-Arbeiten als auch laufende Produktion oder Kundenbetreuung übernehmen. In diesem Fall muss der begünstigte Tätigkeitsanteil nachvollziehbar abgegrenzt werden. Die steuerliche Beurteilung der einzelnen Vergütungsbestandteile liegt weiterhin bei Ihrem Unternehmen oder Ihrem Steuerberater.
Bei begünstigten FuE-Aufträgen werden grundsätzlich folgende Anteile des Entgelts als förderfähige Aufwendungen angesetzt:
Diese Werte sind keine Zuschussquoten. Der Fördersatz von 25 % oder 35 % wird erst auf den anerkannten Betrag angewendet. Je nach Projektbeginn kann die Gemein- und Betriebskostenpauschale hinzukommen.
Der Auftragnehmer muss die gesetzlichen Voraussetzungen zur Geschäftsleitung in der EU oder einem entsprechend erfassten EWR-Staat erfüllen. Die geltende Regelung schließt Entgelte für weitervergebene Unteraufträge aus. Subventa bereitet Auftragsgegenstand, Leistungen und Kostenabgrenzung für das weitere Verfahren auf.
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Unter den gesetzlichen Voraussetzungen lässt sich auch die Wertminderung bestimmter Wirtschaftsgüter berücksichtigen. Gemeint sind abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Dabei kommt es unter anderem auf Folgendes an:
Die Forschungszulage erfasst nicht pauschal die gesamte Anschaffungssumme einer Maschine. Maßgeblich ist stattdessen der gesetzlich bestimmte Wertminderungsbetrag. Auch der Nutzungszeitraum und besondere steuerliche Bewertungsregeln können die Höhe dieses Betrags beeinflussen.
Wir von Subventa unterstützen Sie dabei, fachlich darzustellen, weshalb ein Wirtschaftsgut für das FuE-Vorhaben benötigt wird. Die steuerliche Ermittlung des begünstigten Betrags wird mit den dafür zuständigen Ansprechpartnern abgestimmt.
Für begünstigte Vorhaben, die nach dem 31. Dezember 2025 begonnen haben, werden zusätzliche Gemein- und Betriebskosten pauschal berücksichtigt: mit 20 % der weiteren förderfähigen Aufwendungen. Entscheidend für die Pauschale ist der Projektbeginn.
Ein Vorhaben, das bereits 2025 begonnen hat, ist von der Pauschale ausgeschlossen, auch wenn im Jahr 2026 weitere Kosten entstehen.
Für die neue Grenze der Bemessungsgrundlage gilt dagegen eine andere Regel. Hier zählt nicht der Projektbeginn, sondern der Zeitpunkt der Aufwendungen:
Bei mehreren Vorhaben können deshalb unterschiedliche Regeln nebeneinander gelten. Wir bei Subventa ordnen Projekte und Kosten entsprechend zu. Wichtig: Die Pauschale ist keine Erstattung aller tatsächlichen Betriebskosten, sondern ein gesetzlich festgelegter Aufschlag auf die Bemessungsgrundlage.
Die folgenden Beispiele gehen davon aus, dass
Sie zeigen die Berechnungslogik, keine Zusage für ein bestimmtes Unternehmen.
Ein KMU beginnt im Februar 2026 ein begünstigtes FuE-Projekt. Im Wirtschaftsjahr entstehen 1.000.000 Euro vollständig förderfähige Personalaufwendungen.
Rechenweg:
Die Pauschale erweitert die Bemessungsgrundlage. Den gesetzlichen Fördersatz von 35 % erhöht sie nicht.
Ein Unternehmen ohne KMU-Status vergibt 2026 einen begünstigten Forschungsauftrag über 200.000 Euro. Das Vorhaben beginnt ebenfalls 2026. Das Entgelt ist vollständig begünstigt, davon werden zunächst 70 % angesetzt.
Rechenweg:
Ohne die Pauschale wäre die Bemessungsgrundlage geringer. Projektbeginn und Vertragsdatum sind deshalb nicht nur formale Angaben.
Ein KMU hat ein begünstigtes Projekt 2025 begonnen. Im Jahr 2026 entstehen 300.000 Euro vollständig förderfähige Personalaufwendungen. Wegen des Projektbeginns im Jahr 2025 kommt die neue Pauschale für dieses Vorhaben nicht zur Anwendung.
Rechenweg:
Die drei Beispiele im Überblick:
Beispiel | Bemessungsgrundlage | Fördersatz | Forschungszulage |
1: KMU-Eigenentwicklung, Beginn 2026 | 1.200.000 Euro | 35 % | 420.000 Euro |
2: Auftragsforschung Nicht-KMU, Beginn 2026 | 168.000 Euro | 25 % | 42.000 Euro |
3: KMU, Projektbeginn 2025, Personalaufwendungen 2026 | 300.000 Euro | 35 % | 105.000 Euro |
Die Bemessungsgrundlage wird aus den förderfähigen Aufwendungen des jeweiligen Wirtschaftsjahres ermittelt. Für frühere Kostenzeiträume gelten die damals geltenden gesetzlichen Höchstbeträge. Die Grenze von 12 Mio. Euro gilt daher nicht rückwirkend für jede frühere Jahresabrechnung.
Verbundene Unternehmen teilen sich die gesetzliche Bemessungsgrenze. In einer Gruppe mit mehreren Forschungsstandorten erhält nicht automatisch jede Gesellschaft die volle Bemessungsgrenze. Dafür gelten die Verbundregeln des Forschungszulagengesetzes. Für die Aufteilung kommt es auf die Bemessungsgrundlage eines Kalenderjahres an. Die KMU-Prüfung für den erhöhten Fördersatz ist davon zu unterscheiden.
Wir erfassen bei Subventa die Projektangaben und Aufwendungen je Gesellschaft und stimmen die weitere Zuordnung mit Ihrem Steuerberater ab.
Die Forschungszulage durchläuft zwei Stufen: Zuerst bescheinigt die BSFZ das FuE-Vorhaben fachlich, danach setzt das Finanzamt die Forschungszulage steuerlich fest.
Die BSFZ prüft, ob das beschriebene Vorhaben die fachlichen Voraussetzungen erfüllt. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungsziel, Neuartigkeit, Unwägbarkeiten und planmäßiges Vorgehen. Außerdem braucht die BSFZ Angaben zur Durchführung und gegebenenfalls zu eingesetzten Wirtschaftsgütern.
Subventa erstellt die fachliche Darstellung und begleitet die Einreichung. Wir übernehmen die Kommunikation mit der BSFZ einschließlich Rückfragen und Nachforderungen bis zur Entscheidung. Wir stimmen die Angaben mit den verantwortlichen Ansprechpartnern Ihres Unternehmens ab.
Nach Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres beantragt Ihr Unternehmen oder Ihr Steuerberater die Forschungszulage über ELSTER beim zuständigen Finanzamt. Das Finanzamt prüft die steuerlichen Voraussetzungen, die förderfähigen Aufwendungen und die Höhe der Zulage.
Die steuerrechtliche Prüfung übernimmt ebenfalls Ihr Unternehmen oder Ihr Steuerberater. Wir unterstützen Sie dabei, die förderrelevanten Angaben zu ermitteln und zusammenzustellen. Unsere Begleitung des BSFZ-Verfahrens ersetzt keine steuerliche Vertretung beim Finanzamt.
Eine belastbare Beschreibung verbindet das technische Ziel mit den tatsächlichen Entwicklungsarbeiten. Wir erfassen dafür:
Dabei helfen vorhandene:
Wir führen die Informationen bei Subventa in einer stimmigen Beschreibung Ihres Vorhabens zusammen. Sie zeigt, welche Arbeiten bereits durchgeführt wurden und welche noch vorgesehen sind. Bei laufenden oder abgeschlossenen Projekten orientiert sich die Beschreibung am tatsächlichen Verlauf.
Auch bei externer Beratung bleiben Sie für Ihre Antragsangaben verantwortlich. Wir stimmen die Inhalte deshalb fachlich ab und begleiten die Einreichung gemäß den vorgesehenen Portalberechtigungen. Zugangsdaten und Unternehmensauthentifizierung ersetzen keine geregelte Zusammenarbeit.
Die fachliche Bescheinigung allein belegt noch nicht die geltend gemachten Aufwendungen. Diese Daten und Nachweise müssen zu den bescheinigten Vorhaben passen:
Bei mehreren Projekten kommt es besonders auf eine klare Abgrenzung an.
Wir unterstützen Sie bei Subventa dabei, die Informationen strukturiert zusammenzustellen. Das betrifft beispielsweise die Verknüpfung zwischen Arbeitspaketen und Personaleinsatz oder zwischen einem externen Auftrag und dem begünstigten Forschungsgegenstand. Ihre Buchhaltung und Ihre technischen Ansprechpartner liefern dafür die tatsächlichen Daten.
Während eines mehrjährigen Projekts können sich Team, Kosten und Versuchsplanung verändern. Wir helfen Ihnen, den Projektverlauf für die förderbezogene Bearbeitung nachvollziehbar zu halten, und stimmen wesentliche fachliche Änderungen im jeweils erforderlichen Verfahren ab.
Die Bescheinigung bei der BSFZ können Sie vor, während oder nach der Durchführung eines begünstigten Vorhabens beantragen, also auch rückwirkend. Anders als bei vielen Investitionszuschüssen ist eine Antragstellung vor Projektbeginn deshalb keine allgemeine Voraussetzung der Forschungszulage.
Begünstigt sind Vorhaben, deren gesetzlich erfasster Beginn oder Auftrag nach dem 1. Januar 2020 liegt. Daraus folgt jedoch nicht, dass sich noch alle seit 2020 entstandenen Aufwendungen beantragen lassen. Für die steuerliche Festsetzung kommt es in der Regel auf eine Frist von vier Jahren an.
Wir stimmen die zeitliche Vorbereitung mit Ihnen und Ihrem Steuerberater ab. Wir betrachten Projektzeitraum, betroffene Wirtschaftsjahre und die erforderlichen Anträge zur Fristwahrung getrennt. Eine späte fachliche Prüfung kann die steuerlichen Fristen nicht beliebig verlängern.
Die Forschungszulage kann in einem Unternehmen neben anderen Förderinstrumenten in Betracht kommen. Aufwendungen, die bereits anderweitig gefördert wurden, dürfen aber nach den gesetzlichen Regeln nicht nochmals in die Bemessungsgrundlage einfließen. Eine Kombination mehrerer Förderungen bedeutet deshalb nicht, einfach die Prozentsätze zu addieren.
Wir prüfen bei Subventa, wie sich Projekte, Arbeitspakete und Kosten voneinander abgrenzen lassen. Auch Förderdarlehen müssen wir wegen ihres Beihilfecharakters und der jeweiligen Programmbedingungen unter Umständen in diese Prüfung einbeziehen. Der Beihilfewert eines Darlehens entspricht nicht automatisch dem Finanzierungsbetrag.
Im Förderbereich Innovation vergleichen wir geeignete Zuschüsse, Förderdarlehen und die Forschungszulage. Welche Variante zu Ihrem Vorhaben passt, hängt von Entwicklungsinhalt, Kosten, Zeitpunkt und Unternehmensstruktur ab.
Mehr zur Innovationsförderung.
Die Begleitung bei der Forschungszulage läuft bei Subventa in fünf Schritten ab.
Wir besprechen die Entwicklungsziele, die technischen Herausforderungen und den bisherigen Projektstand. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung, ob sich eine vertiefte Prüfung der Forschungszulage lohnt und welche Vorhaben wir betrachten sollten.
Wir strukturieren und beschreiben das FuE-Vorhaben und stimmen die fachlichen Inhalte mit Ihrem Unternehmen ab. Danach bereiten wir die Antragsunterlagen vor und begleiten die Einreichung. Bei Rückfragen und Nachforderungen der BSFZ unterstützen wir Sie.
Nach der fachlichen Entscheidung helfen wir Ihnen, die förderfähigen Aufwendungen zuzuordnen und zusammenzustellen. Dazu führen wir Projektzeiträume, Personaleinsatz, externe Aufträge und weitere Angaben strukturiert zusammen.
Wir bereiten die für das weitere Verfahren benötigten Angaben vor. Ihr Unternehmen oder Ihr Steuerberater übernimmt die steuerrechtliche Prüfung und den Antrag beim Finanzamt über ELSTER. So bleiben fachliche und steuerliche Zuständigkeiten klar getrennt.
Ein Vorhaben kann sich über mehrere Wirtschaftsjahre erstrecken. Wir stellen die tatsächlichen Aufwendungen für die jeweiligen Zeiträume zusammen. Im vereinbarten Umfang begleiten wir die förderbezogene Abstimmung, damit die Jahresangaben weiterhin zum bescheinigten Entwicklungsprojekt passen.
Der erste FuE-Check ist kostenlos und unverbindlich.
Bei der Forschungszulage haben Sie die Wahl zwischen zwei Vergütungsmodellen:
Maßgeblich ist jeweils die Bemessungsgrundlage, nicht die Höhe der Forschungszulage. Wir vereinbaren Leistungsumfang, Berechnungsgrundlage und weitere Konditionen mit Ihnen vor der Beauftragung.
Sie entwickeln neue Produkte, Verfahren oder technisch anspruchsvolle Software? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, den Zeitraum und die wesentlichen technischen Herausforderungen. Wir prüfen, ob die Forschungszulage für Ihre Innovationsförderung infrage kommt.
Nein. Die Forschungszulage fördert begünstigte Forschung und Entwicklung und gehört zur Innovationsförderung. Für eine Wachstumsinvestition, eine Umweltanlage oder eine Standarddigitalisierung gibt es sie nicht automatisch.
Eine Standardimplementierung erfüllt für sich genommen nicht die FuE-Kriterien. Solche Vorhaben betrachten wir im Förderbereich Digitalisierung. Eigenständige technische Entwicklungsarbeiten ordnen wir gesondert ein.
Nein. Die BSFZ-Bescheinigung ordnet das Vorhaben fachlich ein. Das Finanzamt prüft anschließend die steuerlichen Voraussetzungen und setzt die Höhe der Forschungszulage fest.
Ja. Die Forschungszulage wird auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer angerechnet. Ein verbleibender Überschuss wird erstattet. Die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen müssen weiterhin erfüllt sein.
Ein Patent ist keine allgemeine Voraussetzung der Forschungszulage. Es ersetzt auch keine FuE-Prüfung. Maßgeblich sind die tatsächlichen Entwicklungsarbeiten und die gesetzlichen Kriterien.
Nicht zwingend. Auch ein Vorhaben, das technisch gescheitert ist, kann begünstigte FuE enthalten. Entscheidend sind die fachlichen Voraussetzungen, das planmäßige Vorgehen und die nachgewiesenen förderfähigen Aufwendungen.
Ja. Sie können die BSFZ-Bescheinigung auch während oder nach der Durchführung beantragen. Welche Aufwendungen steuerlich noch berücksichtigt werden können, wird anhand der betroffenen Wirtschaftsjahre und Fristen geklärt.
Die fachliche Bearbeitung bei der BSFZ und das steuerliche Verfahren beim Finanzamt laufen unterschiedlich ab. Die Dauer hängt vom Projektumfang, von der Vollständigkeit der Unterlagen und von Rückfragen ab. Wir koordinieren die fachliche Vorbereitung und stimmen uns dabei mit Ihren Ansprechpartnern ab.
Nein. Wir begleiten das BSFZ-Verfahren und unterstützen Sie dabei, die Aufwendungen zusammenzustellen. Die steuerrechtliche Prüfung und die Einreichung über ELSTER übernimmt Ihr Unternehmen oder Ihr Steuerberater.
Nein. Förderfähig sind nur die gesetzlich erfassten Aufwendungen im Zusammenhang mit begünstigten FuE-Tätigkeiten. Wir unterstützen Sie dabei, die FuE-Arbeit den Projekten nachvollziehbar zuzuordnen.
Nein. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen lässt sich der maßgebliche Wertminderungsbetrag berücksichtigen. Die Forschungszulage erfasst nicht pauschal die gesamte Anschaffungssumme.
Nein. Die 70 % legen fest, welcher Anteil des begünstigten Entgelts bei Auftragsforschung grundsätzlich angesetzt wird. Der Fördersatz von 25 % oder 35 % wird erst auf die ermittelte Bemessungsgrundlage angewendet.
Nein. Die Gemein- und Betriebskostenpauschale setzt ein begünstigtes Vorhaben mit Beginn nach dem 31. Dezember 2025 voraus.
Das ist unter Umständen möglich. Die Aufwendungen müssen den einzelnen Vorhaben zugeordnet werden. Die gesetzlichen Jahresgrenzen und die Regeln für verbundene Unternehmen gelten projektübergreifend.
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