Förderaufruf „Modernisierung im Bestand“

Förderaufruf „Modernisierung im Bestand“
26. November 2025

Förderaufruf „Modernisierung im Bestand“

Förderzeitraum: 17.11.2025 – 01.03.2026
Förderaufruf „Modernisierung im Bestand“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt mit dem Förderaufruf „Modernisierung im Bestand (MiB)” Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur energetischen Sanierung bestehender Gebäude. Im Fokus stehen klimafreundliche Lösungen, die sich im breiten Gebäudebestand anwenden und skalieren lassen – insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern. Ziel ist eine deutliche Steigerung von Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Wärme im Bestand.

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland

  • Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

  • Angehörige freier Berufe mit F&E-Bezug

  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

  • Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung (z. B. Kommunen)

  • Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern als assoziierte Partner (z. B. in Demonstrations- oder Mikroprojekten, ohne eigene Zuwendung)

Verbundprojekte unter Führung eines industriellen Partners werden bevorzugt. Beratungsunternehmen können nicht als Konsortialführer auftreten.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden FuE-Projekte und Demonstrationsvorhaben zur energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden entlang der gesamten Prozesskette:

  • Innovative Bau- und Dämmstoffe

    • neue, ressourcenschonende und langlebige Dämmmaterialien

    • vorgefertigte Fassadensysteme und Bauteile für serielle Sanierung

    • Lösungen mit hoher Energieeffizienz und guten Umwelt- und Gesundheitsprofilen

  • Modernisierungskonzepte und -tools

    • digitale Werkzeuge für Planung, Ausführung, Betrieb und Rückbau

    • Gebäudedatenmodelle (z. B. BIM-basierte Ansätze) für Sanierungsstrategien

    • skalierbare Modernisierungskonzepte und Maßnahmenpakete mit hohem CO₂-Einsparpotenzial

    • Geschäftsmodelle und Ansätze zur Kostenverteilung, inkl. Lösungen für Haushalte mit geringem Einkommen

  • Integration erneuerbarer Energien in die Wärme- und Kälteversorgung

    • effiziente, kostengünstige Wärme- und Kältelösungen für Bestandsgebäude

    • Kombination von Quellen wie Solarthermie, Geothermie, Abwärme und Speichern

    • Einbindung von Wärmepumpen und anderen Technologien in bestehende Systeme

    • Konzepte für Planung, Auslegung, Betriebsführung und Nutzerakzeptanz

  • Praxistransfer und Hemmnisabbau

    • Qualifizierung und Einbindung des Handwerks in Modernisierungsprozesse

    • Vernetzung von Handwerk, Industrie, Forschung und Energieberatung

    • Entscheidungs- und Planungshilfen für Eigentümer und private Vermieter

    • spezifische Konzepte zur Unterstützung einkommensschwächerer Eigentümer beim Umstieg auf EE-Heizungen

  • Demonstrationsprojekte im realen Bestand

    • Erprobung innovativer, skalierbarer Sanierungslösungen an realen Gebäuden

    • keine bereits gestartete Detailplanung oder Umsetzung zum Förderbeginn

    • Aufbereitung der Ergebnisse als Blaupause für den breiten Praxiseinsatz

 

Wie wird gefördert?

  • Art der Förderung:

    • Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss

  • Förderquote (Richtwerte im 8. Energieforschungsprogramm):

    • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: in der Regel bis zu ca. 50 % der förderfähigen Kosten (mit KMU-Aufschlag möglich)

    • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen: bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben im nichtwirtschaftlichen Bereich

 

Förderprogramm

Förderaufruf „Modernisierung im Bestand (MiB)” im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms des BMWE

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von Lena Constantin

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