Disruptive medizinische Sensorik fördern

Disruptive medizinische Sensorik fördern

Disruptive medizinische Sensorik fördern

Förderzeitraum: 11.03.2026 – 27.04.2026
Disruptive medizinische Sensorik fördern

Mit der Richtlinie „Disruptive Ansätze für die nächste Generation medizinischer Sensorik“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich medizinischer Sensorik. Im Fokus stehen hochinnovative Sensoren und Sensorsysteme mit medizinischem Anwendungsfall, hoher Markt- und Versorgungsrelevanz sowie einer klaren Perspektive bis hin zum Prototyp und zur späteren Markteinführung.

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter Start-ups, KMU und Großunternehmen
  • Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen

  • Hochschulen

  • außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen

  • Verbände, Vereine und Non-Profit-Organisationen

Voraussetzung ist, dass zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige relevante Einrichtung in Deutschland vorhanden ist. Privatpersonen sind nicht antragsberechtigt.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden vorwettbewerbliche, anwendungsorientierte Einzel- und Verbundprojekte sowie ein Begleitprojekt.

Im Mittelpunkt der Einzel- und Verbundvorhaben stehen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu innovativer Sensorik zur Messung klinisch relevanter Biomarker am oder im menschlichen Körper. Unterstützt werden Vorhaben mit deutlicher Innovationshöhe und hohem wissenschaftlich-technischem Risiko, die ohne Förderung nicht in vergleichbarer Form umsetzbar wären.

Förderfähig sind insbesondere Projekte zur:

  • Entwicklung deutlich verbesserter medizinischer Sensoren oder Sensorsysteme bis zum Prototyp

  • Miniaturisierung und Biokompatibilität medizinischer Sensorik

  • Verknüpfung von Sensorik, Edge KI und medizintechnischen Geräten

  • Entwicklung energieautarker und multimodaler Sensorsysteme

  • Nutzung neuer Materialien, etwa graphen- oder nanobasierter Ansätze

  • Verbesserung von Produktionsverfahren, Skalierbarkeit und Datenqualität

  • Erhöhung von Patientensicherheit und Nutzendenadhärenz

 

Ebenfalls angesprochen sind frugale, kosteneffiziente und skalierbare Lösungen. Entscheidend ist, dass ein konkreter medizinischer Anwendungsfall mit hohem Bedarf adressiert wird und eine realistische regulatorische sowie wirtschaftliche Entwicklungsperspektive besteht.

Nicht förderfähig sind Projekte, die lediglich inkrementelle Verbesserungen bestehender Sensorik anstreben, ausschließlich vorhandene Systeme wie Smartwatches zur Datenerhebung nutzen oder im Wesentlichen auf die direkte Zulassung beziehungsweise Zertifizierung eines Medizinproduktprototyps abzielen.

Das Begleitprojekt soll die geförderten Vorhaben vernetzen, Querschnittsthemen bearbeiten und regulatorische, qualitätsrelevante sowie datenschutzrechtliche Fragestellungen begleiten.

 

Wie wird gefördert?

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss

  • Unternehmen: bis zu 100 % bei Grundlagenforschung, bis zu 50 % bei industrieller Forschung, bis zu 25 % bei experimenteller Entwicklung

  • KMU: Zuschläge möglich, insgesamt bis zu 80 %

  • Hochschulen: bis zu 100 %

  • Nichtwirtschaftliche Forschungseinrichtungen: bis zu 90 %

 

Förderprogramm

Bekanntmachung innerhalb der Richtlinie im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland zur Förderung von Projekten zum Thema Disruptive Ansätze für die nächste Generation medizinischer Sensorik

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von Guguart

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