Mit der neuen Förderrichtlinie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2026“ unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ab sofort internationale Forschungs- und Entwicklungsverbünde. Ziel ist es, die Potenziale der Bioökonomie weltweit zu erschließen, biobasierte Lösungen für Klima-, Umwelt- und Ernährungsfragen zu entwickeln und Deutschland als führenden Innovationsstandort auszubauen.
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU
Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
Das BMFTR fördert internationale Verbundvorhaben mit Partnern außerhalb Europas zu Themen der Nationalen Bioökonomiestrategie, u. a.:
Nachhaltige Bioprozesse für die Industrie (z. B. Bioraffinerien, Nutzung von Rest- und Abfallströmen, CO₂-basierte Rohstoffe)
Neuartige bioökonomische Produkte (z. B. biobasierte Materialien, Recyclingfähigkeit, Substitution fossiler Rohstoffe)
Querschnittstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung, synthetische Biologie, Nanotechnologie
Der Projektträger Jülich (PtJ) koordiniert im Auftrag des Bundes globale Forschungskooperationen mit ausgewogener Arbeitsteilung. Förderfähig sind dabei u. a. Personalkosten, Investitionen, Verbrauchsmaterialien, Dienstreisen, Schutzrechte, Forschungsaufträge und Maßnahmen zur Wissenschaftskommunikation.
Förderart: nicht rückzahlbare Zuschüsse
Maximale Fördersumme: bis zu 600.000 EUR pro Verbund (für deutsche Partner)
Förderquoten:
Grundlagenforschung: bis zu 100 %
Industrielle Forschung: bis zu 50 % (bis zu 80 % für KMU & Kooperationen)
Experimentelle Entwicklung: bis zu 25 % (bis zu 60 % für KMU & Kooperationen)
Richtlinie zur Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2026“
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