Hessen: Investitionsförderung zur CO2-Reduktion in Unternehmen

Hessen: Investitionsförderung zur CO2-Reduktion in Unternehmen

Hessen: Investitionsförderung zur CO2-Reduktion in Unternehmen

Förderzeitraum: 24.08.2026 – 30.12.2026
Hessen: Investitionsförderung zur CO2-Reduktion in Unternehmen

Das Land Hessen fördert über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) mit dem Programm PIUS-Invest Investitionen in den produktionsintegrierten Umweltschutz. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei Prozess- und Organisationsinnovationen zu unterstützen, die den Ressourcenverbrauch senken, Stoffkreisläufe schließen und die CO2-Bilanz wesentlich verbessern.

Die Antragstellung im WIBank-Kundenportal ist vom 24.08.2026 bis zum 30.12.2026 möglich. Anschließend erfolgt ein Auswahlverfahren. Mit Eingang des Antrags im Kundenportal darf grundsätzlich auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben begonnen werden.

 

Fördermittel für wen?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz oder Betriebsstätte in Hessen.

Als KMU gelten Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der jeweils geltenden EU-KMU-Definition.

Das Programm richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihre Produktions- und Geschäftsprozesse innovativ, ressourceneffizienter und klimafreundlicher gestalten wollen.

 

Fördermittel wofür?

Gefördert werden Vorhaben zur Umsetzung von Prozess- und Organisationsinnovationen, die zu einer Verringerung von CO2-Äquivalenten beitragen. Dies kann insbesondere durch eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs oder durch das Schließen von Stoffkreisläufen entlang der gesamten Prozesskette erfolgen.

Förderfähig sind insbesondere Investitionen in:

  • ressourceneffizientere Produktionsprozesse
  • Prozessinnovationen zur Reduzierung von CO2-Emissionen
  • Organisationsinnovationen mit Umwelt- und Klimawirkung
  • Kreislaufwirtschaft und geschlossene Stoffkreisläufe
  • Material- und Energieeinsparungen entlang der Prozesskette
  • neue oder wesentlich verbesserte Produktionsmethoden
  • neue Organisationsmethoden in Geschäftspraktiken, Arbeitsabläufen oder Geschäftsbeziehungen

Die Vorhaben müssen perspektivisch entlang der gesamten Prozesskette zu einer jährlichen Mindesteinsparung von 1 kg CO2-Äquivalent je Euro Zuwendung führen. Ein zugelassener Experte muss die erwartete Einsparung sowohl bei Antragstellung als auch nach Abschluss des Vorhabens bestätigen.

Nicht förderfähig sind einfache Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Ebenfalls nicht förderfähig sind serienmäßig hergestellte Anlagen zur Energieproduktion und Energiespeicherung, zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Batteriespeicher.

 

Fördermittel in welcher Form?

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

  • Förderquote:
    bis zu 30 % der förderfähigen Kosten
  • Mindestförderquote:
    mindestens 10 % der förderfähigen Kosten
  • Maximale Fördersumme:
    bis zu 500.000 Euro
  • Höhere Zuwendung:
    im Einzelfall bei besonderem Landesinteresse möglich
  • Mindestvorhaben:
    Vorhaben mit weniger als 100.000 Euro förderfähigen Kosten sind ausgeschlossen
  • Durchführungszeitraum:
    grundsätzlich bis zu 24 Monate

Eine Förderung mit 40 %, wie sie in der EFRE-Förderrichtlinie ursprünglich vorgesehen war, erfolgt in diesem Förderaufruf nicht mehr.

Förderfähig sind insbesondere direkte Sachkosten. Personalkosten werden pauschal mit 20 % der direkten Sachkosten berücksichtigt. Gemeinkosten werden zusätzlich pauschal mit 7 % der förderfähigen direkten Kosten angesetzt.

Die Auswahl der Anträge erfolgt in einem offenen und transparenten Auswahlverfahren. Bewertet werden insbesondere das Verhältnis zwischen beantragter Fördersumme und CO2-Einsparung, die besondere Umwelt- und Klimafreundlichkeit sowie die Förderfähigkeit und Förderwürdigkeit des Vorhabens.

 

Förderprogramm

Förderaufruf für eine Förderung von Investitionen in den produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS-Invest) aus dem Programm des Landes Hessen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von Subventa mit Unterstützung von KI (ChatGPT)

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