Österreich: THINK.WOOD.Innovation 2026

Österreich: THINK.WOOD.Innovation 2026

Österreich: THINK.WOOD.Innovation 2026

Förderzeitraum: 17.08.2026 – 30.09.2026
Österreich: THINK.WOOD.Innovation 2026

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) unterstützt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit der Ausschreibung THINK.WOOD.Innovation 2026 kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um Holz als Grund-, Bau- und Werkstoff.

Für die Ausschreibung stehen insgesamt 3,6 Mio. Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Holzbau, Nachhaltigkeit, Energieinfrastruktur aus Holz, Digitalisierung der Lieferkette Forst–Holz sowie Substitution energieintensiver Bau-, Grund- und Werkstoffe. Ziel ist es, den nachhaltigen Holzsektor zu stärken und innovative Lösungen für Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie voranzubringen.

 

Fördermittel für wen?

Antragsberechtigt sind insbesondere:

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Großunternehmen
  • Forschungseinrichtungen
  • Universitäten
  • Fachhochschulen
  • Vereine
  • Einzelunternehmen
  • Konsortien aus Wirtschaft und Wissenschaft

Gefördert werden ausschließlich kooperative F&E-Projekte. Das Konsortium muss aus mindestens zwei voneinander unabhängigen Partnern bestehen. Erforderlich ist jedenfalls die Beteiligung mindestens eines Unternehmens sowie zusätzlich eines KMU, einer Forschungseinrichtung oder eines Partners aus einem weiteren EU-Mitgliedstaat beziehungsweise EWR-Staat.

 

Fördermittel wofür?

Gefördert werden kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte entlang der Wertschöpfungskette Forst–Holz. Die Vorhaben sollen zu einer klimaneutralen, kreislauforientierten und digital vernetzten Bioökonomie beitragen.

Die Ausschreibung umfasst fünf Schwerpunkte:

  • Holzbausysteme:
    Entwicklung kreislauffähiger, rückbaubarer und wiederverwendbarer Holzbausysteme, insbesondere für den mehrgeschossigen Holzbau
  • Nachhaltigkeit und Lebenszyklus:
    Bewertung von Klimawirkung, Ressourceneffizienz, CO2-Speicherung, Substitutionseffekten, Mehrfachnutzung und Lebenszyklusdaten von Holzprodukten
  • Energieinfrastruktur aus Holz:
    Einsatz von Holz und Engineered Wood Products in Energieanlagen wie Windkraft, Photovoltaik, Stromnetzinfrastruktur, Wasserkraft oder Wasserstoff-Infrastruktur
  • Digitalisierung der Lieferkette Forst–Holz:
    Entwicklung interoperabler Datenstandards, digitaler Schnittstellen, Referenzarchitekturen, digitaler Zwillinge, Sensorik und KI-basierter Automatisierung entlang der Lieferkette
  • Substitution energieintensiver Bau-, Grund- und Werkstoffe:
    neue Einsatzmöglichkeiten für Holz, Laubholz, alternative Holzarten, biobasierte Baustoffe, Bio-Composite, lignozellulosebasierte Produkte und holzbasierte Leichtbaustrukturen

Das Vorhaben muss sich prioritär auf mindestens einen dieser Ausschreibungsschwerpunkte beziehen. Es kann aber auch mehrere Schwerpunkte miteinander verbinden.

Gefördert werden Projekte der Industriellen Forschung oder der Experimentellen Entwicklung. Im Fokus stehen neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Materialien, Systeme oder digitale Lösungen.

 

Fördermittel in welcher Form?

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

  • Gesamtbudget der Ausschreibung:
    3,6 Mio. Euro
  • Förderung pro Projekt:
    mindestens 100.000 Euro bis maximal 500.000 Euro
  • Maximale Förderquote:
    bis zu 85 %
  • Maximale Projektlaufzeit:
    36 Monate
  • Projektstart:
    spätestens bis 01.07.2027

Die konkrete Förderquote richtet sich nach Organisationstyp und Forschungskategorie:

  • Kleine Unternehmen:
    bis zu 80 % bei Industrieller Forschung und bis zu 60 % bei Experimenteller Entwicklung
  • Mittlere Unternehmen:
    bis zu 70 % bei Industrieller Forschung und bis zu 50 % bei Experimenteller Entwicklung
  • Große Unternehmen:
    bis zu 55 % bei Industrieller Forschung und bis zu 35 % bei Experimenteller Entwicklung
  • Forschungseinrichtungen bei nichtwirtschaftlicher Tätigkeit:
    bis zu 85 % bei Industrieller Forschung und bis zu 60 % bei Experimenteller Entwicklung
  • Sonstige nichtwirtschaftliche Einrichtungen:
    bis zu 80 % bei Industrieller Forschung und bis zu 60 % bei Experimenteller Entwicklung

 

Förderprogramm

THINK.WOOD.Innovation 2026

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von Subventa mit Unterstützung von KI (ChatGPT)

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