Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration

Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration

Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration

Förderzeitraum: 17.03.2026 – 22.05.2026
Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration

Mit der Richtlinie „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) kooperative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur produktivitätssteigernden KI-Integration in der industriellen Wertschöpfung. Ziel ist es, flexible und skalierbare KI-Lösungen in produzierenden Unternehmen und Wertschöpfungsnetzwerken voranzubringen und so Wettbewerbsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Produktivität zu steigern.

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • weitere Organisationen mit Forschungsbeiträgen
  • Kammern, Innungen, Verbände, Sozialpartner und weitere gesellschaftliche Organisationen beim Transfer

Voraussetzung ist in der Regel ein Verbundprojekt mit mehreren unabhängigen Partnern (i.d.R. fünf bis sieben).

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden kooperative, vorwettbewerbliche Verbundprojekte zu produktivitässteigernden KI-Anwendungen in produzierenden Unternehmen und deren Wertschöpfungsnetzwerken. Im Mittelpunkt stehen flexible und skalierbare KI-Lösungen, die in realen Produktionsumgebungen prototypisch umgesetzt und validiert werden.

Förderfähig sind insbesondere Vorhaben zu:

  • systematischer Entwicklung und Integration produktivitätssteigernder KI-Lösungen in Unternehmen
  • methodischen Grundlagen zur Auswahl, Gestaltung und Einführung geeigneter KI-Modelle
  • Sicherheit, Konfidenz und belastbaren Bewertungs- und Auswahlmethoden für KI-integrierende Szenarien
  • produktivitätssteigernden Konzepten durch Microservices, Maschinelle Intelligenz, Maschinenverbünde oder Modulare Fabrik
  • produktivitätssteigernden Fertigungsprozessen und Anlagen auf dem Weg zur energieeffizienten Fabrik
  • Beschleunigung von Prozessen und Entscheidungen durch partielle Selbstorganisation und Digitale Zwillinge
  • Analyse neuer Funktionalitäten in industriellen Arbeitsabläufen und Produktionssystemen
  • Ausgestaltung von KI-Anwendungsfällen aus Sicht produzierender Unternehmen und KI-Befähiger
  • Entwicklung von Kennzahlen, Semantiken und ressourceneffizienten digitalen Zwillingen
  • Bewertung von Nutzen, Aufwand, Chancen und Risiken
  • Entwicklung und Umsetzung eines Transferkonzepts mit Wissenschaftskommunikation und adressatengerechten Transfermaßnahmen

Projekte müssen mindestens drei konkrete, voneinander abgegrenzte KI-Anwendungsfälle zur Produktivitätssteigerung berücksichtigen. Die Lösungen sind als Demonstratoren beziehungsweise Best-Practice-Beispiele auszugestalten und sollen bei den beteiligten Unternehmen prototypisch umgesetzt werden.

Nicht im Fokus stehen spezifische Neu- oder grundlegende Weiterentwicklungen von (KI-)Algorithmen.

 

Wie wird gefördert?

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
    • Unternehmen: bis zu 50 % bei industrieller Forschung, bis zu 25 % bei experimenteller Entwicklung
    • KMU: Zuschläge möglich, insgesamt bis zu 80 %
    • Hochschulen und nichtwirtschaftliche Forschungseinrichtungen: bis zu 100 %
    • Hochschulen und Universitätskliniken: zusätzlich 20 % Projektpauschale bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben
    • je Projekt in der Regel rund 5 bis 10 Millionen EUR

 

Förderprogramm

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von DC Studio

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