Mit der Richtlinie „KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)“ stärkt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gezielt die Innovationskraft von KMU in der Werkstoff- und Materialforschung. Im Fokus stehen risikoreiche, vorwettbewerbliche FuEuI-Vorhaben mit TRL 3–6, ein leichter Einstieg für Erstantragstellende/Start-ups sowie die Digitalisierung von Materialdaten in Zusammenarbeit mit der Plattform MaterialDigital (PMD). Die Maßnahme ist im Fachprogramm „Materialinnovationen für die Transformation (Mat2Twin)“ und im Rahmenprogramm FITS2030 verankert.
KMU (EU-Definition)
Mittelständische Unternehmen (≤ 1.000 MA, ≤ 100 Mio. € Umsatz)
Verbundprojekte von KMU mit weiteren KMU/Mittelständlern; assoziierte Großunternehmen ausdrücklich erwünscht
Voraussetzung: Betriebsstätte/Niederlassung in Deutschland (spätestens zur Auszahlung)
Vorwettbewerbliche F&E-Vorhaben (TRL 3–6) mit deutlich verbesserten Materialeigenschaften und hohem Anwendungspotenzial – u. a.:
Digitale Abbildung von Material-/Produkteigenschaften (Simulation, Big Data, KI) & Einbettung in Datenökosysteme/PMD
Neue/stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen in (Vor-)Produkten & Prozessen
Ökonomische Souveränität durch neue Materialien, ökologische Nachhaltigkeit via Materialkreisläufe
Bioinspirierte, smarte Materialien sowie Materialien für Gesundheit & Lebensqualität
Ausgeschlossen: Nahrungs-/Futtermittel, Kosmetika, Batterietechnologie, reine Softwarelösungen.
Art der Förderung: nicht rückzahlbare Zuschüsse
Förderquoten (AGVO Art. 25):
Industrielle Forschung: bis 50 %
Experimentelle Entwicklung: bis 25 %
Erhöhungen möglich: +10 % (mittlere), +20 % (kleine Unternehmen) sowie +15 % bei wirksamer Kooperation/Ergebnisverbreitung – max. bis 80 %
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
Bild von Dabarti CGI
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