Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb für Quantencomputing

Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb für Quantencomputing

Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb für Quantencomputing

Förderzeitraum: 07.04.2026 – 11.05.2026
Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb für Quantencomputing

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert mit der Richtlinie „Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb: Fehlerkorrigiertes Quantencomputing mit Aufbau von Pilotlinien (Quantum Computing Competition)” ambitionierte Verbundprojekte zum Aufbau fehlerkorrigierter Quantencomputer auf europäischem Spitzenniveau. Unterstützt werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den derzeit fortgeschrittensten Technologieplattformen sowie – wenn für die Zielerreichung erforderlich – der Aufbau von Forschungs- und Pilotfertigungsinfrastruktur.

 

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Hochschulen
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Public Private Partnerships (PPP)

Bei Verbundprojekten ist in Modul A zwingend ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft als koordinierender Systemintegrator vorgesehen.

 

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm fördert vorwettbewerbliche Verbundprojekte in zwei Modulen.

Modul A: Forschung und Entwicklung

  • Arbeiten zur Quantencomputing-Hardware einschließlich Quantenprozessor, Ansteuerung und Fehlerkorrektur-Schicht
  • Vorhaben in den Technologieplattformen neutrale Atome, Supraleiter und gefangene Ionen
  • Entwicklung von Demonstratorsystemen zur drastischen Reduktion der Fehleranfälligkeit und zur Realisierung logischer Qubits
  • Nachweis ambitionierter technischer Zielwerte je Plattform, unter anderem zu Qubit-Zahl, logischen Qubits, Fehlerraten und Zykluszeiten
  • Demonstration eines universellen logischen Gattersatzes bis Projektende

 

Modul B: Forschungs- und Pilotfertigungsinfrastruktur

  • Aufbau zusätzlicher Forschungs- und Pilotfertigungsinfrastrukturen, sofern diese für die Ziele aus Modul A erforderlich sind
  • Beschaffung und Aufbau spezialisierter Anlagen, zum Beispiel für Laser- und Vakuumtechnik, Beschichtungs- und Strukturierungsanlagen, Mikrowellen- und Hochfrequenztechnik, optische und photonische Systeme sowie Test- und Validierungsinfrastruktur
  • Personal- und Verbrauchsmittel zum Betrieb der Infrastruktur
  • Nutzungskonzepte für den Betrieb während des Vorhabens und über das Projektende hinaus

Eine Förderung in Modul B setzt eine erfolgreiche Bewerbung eines zugeordneten Vorhabens in Modul A voraus.

 

Wie wird gefördert?

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Modul A: maximal 20 Mio. Euro je Verbundprojekt
    • Unternehmen: Förderung der projektbezogenen Kosten nach beihilferechtlichen Vorgaben; in Modul A wird grundsätzlich eine angemessene Eigenbeteiligung (i.d.R. 50 %) erwartet
    • Hochschulen und Forschungseinrichtungen: bei nichtwirtschaftlichen Vorhaben bis zu 100 %
    • Hochschulen und Universitätskliniken: zusätzlich 20 % Projektpauschale bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben
  • Modul B: keine festgelegte maximale Fördersumme

 

Förderprogramm

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb: Fehlerkorrigiertes Quantencomputing mit Aufbau von Pilotlinien (Quantum Computing Competition)

 

Fördermittelberatung durch unser Team der Subventa GmbH

 

Bild von Gorodenkoff

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