Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert mit der Richtlinie „6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät“ großangelegte Feldtests für den künftigen Mobilfunkstandard 6G.
Ziel ist es, hochrelevante 6G-Schlüsseltechnologien bis hin zu Funktionsprototypen weiterzuentwickeln und ihren praktischen Mehrwert in realen Anwendungskontexten nachzuweisen. Gefördert werden industriegeführte Verbundprojekte, die 6G-Technologien von der Infrastruktur bis zum Endgerät demonstrieren. Projektskizzen können bis zum 15.10.2026 eingereicht werden.
Antragsberechtigt sind insbesondere:
Gefördert werden ausschließlich Verbundprojekte, in denen Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam Entwicklungsaufgaben lösen. Die Projekte sollen industriegeführt sein und Partner einbinden, die Forschungsergebnisse später in die breite Anwendung bringen können.
Zum Zeitpunkt der Auszahlung muss bei Unternehmen eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland vorhanden sein. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weitere nichtwirtschaftlich tätige Einrichtungen müssen ebenfalls über eine entsprechende Einrichtung in Deutschland verfügen.
Gefördert werden großangelegte Ende-zu-Ende-Feldtests für 6G-Technologien. Im Mittelpunkt steht der belastbare Nachweis, dass 6G-Technologien in realen Anwendungsszenarien einen messbaren Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen wie 5G, WiFi oder DECT bieten.
Förderfähig sind insbesondere:
Relevante Anwendungsfelder sind insbesondere vernetzte Robotik, Telemedizin, Industrie 4.0, Mobilität sowie öffentliche und nichtöffentliche Mobilfunknetze, die auf zentrale Industriezweige Deutschlands zugeschnitten sind.
Die Themen Nachhaltigkeit, Resilienz, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit sollen von Beginn an mitgedacht werden. Dazu gehören insbesondere Energieeffizienz, Datensparsamkeit, Langlebigkeit, ressourcenschonende Instandhaltung, geringe Strahlenexposition und gesellschaftliche Akzeptanz.
Die Verbundprojekte müssen mit der 6G-Forschungsinitiative des BMFTR, insbesondere mit der 6G-Plattform, dem Kompetenzzentrum für Smarte Konnektivität und den Anwendungszentren des Programms „InnoNT+ Smarte Konnektivität für die Wirtschaft“ zusammenarbeiten.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.
Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel bis zu 3 Jahre. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst ist eine Projektskizze über easy-Online einzureichen. Der Umfang der Skizze darf 12 DIN-A4-Seiten einschließlich Deckblatt nicht überschreiten.
Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung von der Infrastruktur bis zum Endgerät“
Bild von Subventa mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
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